Wandertag StS am 10.09.2019

Am 10.09.2019 ging es für die Schülerinnen und Schüler der StS hoch hinaus 🙂
Hierzu ein paar Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

Geschrieben von Inass aus der Klasse 7/8
Der Wandertag zur Kletterhalle Inselpark
Die Stattteilschule am BZBS hat einen Wandertag zur Kletterhalle am Inselpark gemacht. Wie der Name schon sagt, kann man da an einer Kletterwand klettern. Am Anfang hat man Angst, dass man fällt, aber nach ein paar Malen klettern, traut man sich bis nach ganz oben der Halle. Sogar ein paar der blinden Schüler haben es bis nach ganz oben geschafft. Als die Zeit um war, saßen wir noch am Wasser und haben unser Mittagessen gegessen. Danach ist die Klasse 7/8 durch Wilhelmsburg gewandert und zum Schluss sind wir zurück zur Schule gefahren. Das war ein spaßiger Tag!

Klasse 7-8
Marc
Mein absolutes Highlight war, dass ich die Kletterwand bis nach ganz oben geklettert bin. Die Wand war 10 Meter hoch. Ich konnte sogar 2-mal klettern. Ab und zu bin ich abgerutscht, konnte mich dann aber noch an einem Kletterstein festhalten. Manche Steine waren zu klein und ich musste mir einen anderen Weg nach oben überlegen. Man konnte auch nach Farben klettern, aber ich sah die Farben sowieso nicht. Also habe ich mir immer den nächst größten Stein genommen.

Von Nils Klasse 7/8
Der Wandertag
Wir haben uns um 8:00 Uhr in der Klasse getroffen und haben gemeinsam bis 8:45 Uhr gefrühstückt. Dann haben wir unsere Sachen gepackt und sind losgegangen. Wir sind dann bis zur U-Bahn gegangen und sind mit der U3 zum Inselpark gefahren. Wir mussten noch ein Stück zu Fuß gehen, dann haben wir uns vorm Gebäude versammelt und sind gemeinsam reingegangen. So gegen 13:00 Uhr sind wir losgewandert und gegen 15:00 Uhr sind wir wieder zurück gefahren.

Klasse 7/8 Patrick
Der Wandertag
Am Dienstag den 10.9.2019 waren alle Stadtteilschulklassen im Inselpark Wilhelmsburg. Es ging zum Klettern. Zum Aufwärmen haben wir Krabbenticken und mein Lieblings-Pilz gespielt. Beim Krabbenticken mussten die Fänger im Krabbengang Ticken und bei mein Lieblings-Pilz musste man sich eine Person aussuchen um die man 3-mal rumgelaufen ist und nach dem 3. Mal musste man sagen „Mein Lieblings-Pilz.“ Danach ging es ans Klettern. Am Anfang wurden uns die Kommandos gesagt „zu“, „ist zu“ und „ab“. „Zu“ bedeutet, dass man nicht mehr weiter klettern möchte; „ist zu“ bedeutet, dass das Seil fest ist und er nicht runterfallen kann und „ab“ bedeutet, dass der Kletterer vorsichtig abgelassen werden möchte. Nachdem die 2 Stunden vorbei waren machten sich alle Stadtteilschulklassen auf den Weg zu einem gemeinsamen Picknick. Nach dem Picknick hat sich unsere Klasse 7/8 auf den Weg zu einer Fähre des HVV gemacht. Doch die konnte nicht kommen, weil der Wasserstand zu hoch war, so mussten wir mit Bus und Bahn zurückfahren.

Paul StS 7/8
Der Wandertag
Am Morgen des 10. Septembers sind wir als Stadtteilschule zu einem Wandertag aufgebrochen. Das gestaltete sich so, dass wir erst in die Nordwandkletterhalle gefahren sind und wir dort geklettert sind. Uns wurde das Sichern mit dem Sicherunsgerät „Grigri“ erklärt. Aber zuvor haben wir „Mein Lieblingspilz“ als Aufwärmspiel gespielt. Als wir kletterten viel mir das sichern ziemlich leicht, da ich schon ziemlich viel Erfahrung gesammelt habe. Nach dem tollen Klettererlebnis gingen wir in einen Park, wo wir uns gemütlich hinsetzten und essen konnten. Als letztes sind wir noch auf dem Deich entlanggewandert und wieder zurück zur Schule gefahren.

Sedad StS 7/8
Wandertag mit der Stadtteilschule
Wir sind mit der Stadtteilschule zum Inselpark Wilhelmsburg gegangen. Als wir angekommen waren, haben wir unsere Sportsachen angezogen und sind zu den Trainern gegangen. Als wir alle zusammen waren, haben wir 2 Spiele gespielt um uns aufzuwärmen. Nachdem wir warm waren, sind wir zu den Wänden gegangen, wo wir klettern konnten. Fürs erste wurde uns alles erklärt und dann waren wir dran. Es gab 3 Rufe die wir wissen mussten: „zu“,das heißt man möchte nicht weiter klettern, „ist zu“ heißt das man runter kann, dann gibt es noch „ab“, das bedeutet, dass man bereit ist um runter gelassen zu werden. Das haben wir ein paarmal gemacht und dann war unsere Kletterzeit auch schon vorbei. Weil wir alle nach dem Klettern Hunger hatten, haben wir uns einen schönen Platz am Wasser gesucht und haben dort gegessen.

Tjorven StS 7/8
Am 10.09.2019 haben alle Stadtteilschulklassen des BZBS einen Ausflug in den Inselpark Wilhelmsburg gemacht. Und zwar in die Kletterhalle.
Jeder, der wollte und Sportsachen dabei hatte, konnte an einer etwa 10 m hohen Kletterwand so hoch er wollte klettern.
Es hat großen Spaß gemacht.

Hakan StS 7/8
Wilhelmsburg Inselpark
Hallo, ich heiße Hakan und ich war mit meiner Klasse im Inselpark der in Wilhelmsburg. Wir sind dort geklettert und hatten viel Spaß. Man musste 3 Personen in ein Team einteilen. Die erste Person musste klettern und Anweisungen geben wie: ,“Zu“ um oben zu bleiben oder „Ab“ um nach unten zu kommen. Die zweite Person musste, das Seil spannen, damit der, der nach oben geht, nicht einfach so aufklatscht. Die zweite Person musste auch die Anweisungen befolgen wie: „Zu“, dann musste er das Seil sehr spannen, damit die erste Person oben bleibt. Wenn die zweite Person das Seil maximal gespannt hat, muss er rufen: „Ist zu“, das bedeutet, dass das Seil maximal gespannt ist und die erste Person kann die Wand loslassen und wenn die erste Person „Ab“ sagt muss die zweite Person das Seil lockern damit die erste Person nach unten kommt. Die dritte Person musste nur das Seil einfahren oder ausfahren, damit die zweite Person genug Seil hat um das Seil zu spannen oder zu lockern. Damit die dritte Person nicht angezogen wird von der zweiten Person, braucht das Seil einen Bogen, Form und Abstand damit nichts passiert. Aber als erstes muss man alles vor dem Start testen, sicher ist sicher. Nach dem Ganzen durften wir zu einem Fluss und konnten dort etwas kaufen. Danach wollten wir zurück zur Schule mit einem Boot des HVV, aber es konnte nicht kommen, weil das Wasser gerade Flut hatte. Stattdessen mussten wir zu Fuß zur einer Bushaltestelle gehen und konnten von dort zur Schule. Das war ein tolles Erlebnis.

Isabella Klasse 8/9
Ich fand die Nordwandhalle toll. Als wir ankamen, habe ich zuerst die steile Kletterwand gesehen, die etwas mehr über Kopf war und ein bisschen treppenartig aufgebaut war. Da wurde mir ein bisschen schwindelig. Die Aufwärmspiele, die wir dann gespielt haben, waren zum Teil sehr lustig und zum Teil doof. Beim ersten Spiel mussten ein paar Schüler im Krabbengang die anderen ticken, die dann auch im Krabbengang laufende Schüler ticken sollten. Beim anderen Spiel war es ziemlich lustig, weil wir uns zuerst einen anonymen „Lieblingspilz“ (eine Person) aussuchen sollten und danach nach dem Startsignal „Auf die Plätze, fertig, los“ zum „Lieblingspilz“ hinrennen und ihn 3-mal umkreisen sollten. Was lustig war, weil jeder einen „Lieblingspilz“ hatte und man es schwer hatte, 3-mal seinen „Lieblingspilz“ zu umkreisen, während der/die andere gerade noch jemanden umkreiste.
Als wir dann eine Treppe nach oben gestiegen waren, waren da noch mehr Kletterwände. Als erstes wurde uns viel erklärt und danach konnten die, die wollten, Kletterrüstungen anziehen. Irgendwann ging es dann los. Als ich an der Reihe war, bin ich nicht so weit gekommen. Mir wurde schnell wieder schwindelig und ich wusste nicht, wie ich weiterklettern sollte, weil ich keinen Weg an der Wand hoch fand. Ich hatte ein bisschen Höhenangst, also bin ich wieder runtergeklettert. Beim zweiten Kletterversuch fühlte ich mich schon ein bisschen sicherer. Ich habe die Übungen gemacht, die man anwendet, wenn man beim Klettern an der Kletterwand runtergelassen wird: Ich habe die Kletter-Teile an der Wand losgelassen und mich immer wieder mit den Füßen von der Kletterwand abgestoßen.

Marcel Klasse 8/9
Wandertag
Ich, Marcel, war am Dienstag den 10.09. mit der gesamten Stadtteilschule in der Nordwandhalle.
Ich fand das Erlebnis zu Klettern besonders gut, weil meine Freunde mir das Gefühl gegeben haben, gut abgesichert zu sein. Ich fand es besonders toll, dass ich es geschafft, habe ganz nach oben zu klettern. Ich würde es immer wieder gern machen.

Serap Klasse 8/9
Am 10.9.2019 war es endlich soweit: Der Wandertag. Wir waren mit der gesamten Stadtteilschulabteilung in der Nordwandhalle, einer Kletterhalle, die sich im „Inselpark“ des Stadtteils Wilhelmsburg befindet.
Wir bekamen jeder eine Kletterausrüstung und bevor es zum Klettern an die Wand ging, wurde uns erklärt, was wir beim Klettern und beim Sichern des Kletterers beachten sollen. Ich war mit Judy und Hayde in einer Gruppe. Als erste wollte Judy die Wand hochklettern. Also mussten ich und Hayde sichern. Ich hatte zuerst totale Angst, etwas falsch zu machen, denn ich hatte viel zu tun, um die ganzen Anweisungen zu befolgen. Mit der Zeit fühlte ich mich immer sicherer und konnte beide Mädchen problemlos sichern. Dann, ganz am Schluss, war ich an der Reihe. Ich merkte, wie schnell mein Puls ging und wie ich ein wenig vor Aufregung anfing zu zittern. Ich kletterte los und konnte meine Angst sehr gut überwinden. Als ich es bis zur Hälfte nach oben geschafft hatte, war ich sehr glücklich! Ich wurde danach wieder sicher von meinen Freundinnen nach unten auf den Boden gelassen. Nachdem die Trainer uns freundlich verabschiedet hatten, gingen wir alle gemeinsam an einen See und picknickten. Unsere Klasse, die 8/9, ging danach für eine Stunde zu einem Wasserspielplatz, was auch lustig war.
Der Ausflug hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das würde ich gerne wieder machen.

ECHTE KERLE Reit AG 2018/2019

Premiere! Seit 14 Jahren haben sich zum ersten Mal 6 Jungen in der Reit-AG zusammengefunden: Nur, Ali, Julian, Alan, Mohammad und Direm ?

Nach anfänglichen Berührungsängsten sind alle Jungs kleine Pferdeexperten geworden. Das Pferd mit seinen Bedürfnissen wurde verstanden und respektiert. Auch der Sinn des vorbereitenden Pferdeputzens hat sich ihnen nach und nach erschlossen, so dass munter mit Striegel und Kardätsche hantiert und auch mit dem Besen die Stallgasse gekehrt worden ist.

Die drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp sind mit und ohne Longe mit großem Spaß ausprobiert worden. Die strahlenden Gesichter haben uns, Frau Krönke und die beiden Honorarkräfte Frau Fehlhaber 1 und Frau Fehlhaber 2, auch erfreut.

Anders als in den mädchendominierenden Gruppen, in denen mit mehr Ehrgeiz und Disziplin das Erlernen der Hilfengebung am Pferd bevorzugt wurde, hat in diesem Schuljahr eindeutig Spiel und Spaß Vorrang gehabt. So wurden mit großer Ausdauer Straßen aus Schaumstoffleitlinien, Slaloms aus Hütchen und Eigenkreationen auf dem Hallenboden gestaltet. Die Pferde haben nach anfänglichem Erstaunen den Parcours bereitwillig ausprobiert.

Auch das Ausreitgelände im Syltkuhlen in Norderstedt wurde per Pferd erkundet und für gut befunden ?

Echte Kerle und Prinzen kommen eben hoch zu Ross

ERASMUS+ „Jumping over Barriers“

Das BZBS arbeitet seit dem 01.09.2019 an einem ERASMUS+ Projekt mit einer Schule in Jyväskylä, Finnland. Das Projekt läuft über 23 Monate und trägt den Titel „Jumping over Barriers – sport and freetime activities for handicapped and non-handicapped pupils“.  Aaron Bahr, Ville Savonen, Jenny Spiller und die Stadtteilschulklasse 8/9 arbeiten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern aus Jyväskylä.

Hintergrund des Projekts war die Idee, ein weiteres Erasmus+ Projekt, diesmal mit Schülerinnen und Schülern, zu organisieren, nachdem beide Länder (Deutschland und Finnland) bereits erfolgreich im J-NCL-Projekt zusammengearbeitet hatten. Zu diesem Zweck wurde der bestehende Kontakt zwischen dem BZBS und der Valteri-koulu Onerva Schule in Jyväskylä genutzt, um eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen zu etablieren.

In Jyväskylä entstand die Idee aus der Empfehlung der Schulbehörde, dass sich jeder Schüler, egal ob beeinträchtigt oder nicht, mindestens 1-2 Stunden pro Tag bewegen soll und damit auch die Frage wie Inklusion im Sport- und Freizeitbereich gefördert und weiterentwickelt werden kann. Finnland nahm die Idee des Projekts „Jumping over Barriers – Sport- und Freizeitaktivitäten für Beeinträchtigte und Nichtbeeinträchtigte Schüler“ freudig an, um Kindern und Jugendlichen mit Sehbeeinträchtigung die Teilhabe an eben solchen Aktivitäten zu ermöglichen. Das Projekt möchte herausarbeiten, was erforderlich ist, um Teilhabe zu ermöglichen und inwieweit eine Verbesserung der Sport- und Freizeitaktivitäten in Finnland möglich ist.

In Hamburg ist die Situation für Schüler und Schülerinnen ähnlich und hier fehlen neben den Sport- und Freizeitaktivitäten oft soziale Kontakte außerhalb der Schule. Aufgrund der langen Schulwege findet ein Großteil der sozialen Kontakte meist in der Schule statt. Die Schüler sollen ermutigt und gestärkt werden, ihre Freizeit aktiver zu gestalten. Für sehbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche ist dies mit vielen verschiedenen Barrieren verbunden. Ziel dieses Projekts ist es, den Austausch und die gemeinsamen Sportveranstaltungen zu nutzen, um Barrieren abzubauen und gemeinsame Kontaktpunkte zu schaffen.

Mit insgesamt 16 blinden und sehbeeinträchtigten Schülern und Schülerinnen sowie sechs Lehrern und Erziehern aus Finnland und Deutschland wollen wir die verschiedenen Sport- und Freizeiteinrichtungen in der jeweiligen Stadt kennenlernen, mögliche Barrieren identifizieren und diese im besten Fall „überspringen“.

Der Besuch der finnischen Schülerinnen und Schüler sowie das Blindenfußballturnier am BZBS mussten aufgrund der Bestimmungen durch COVID-19 ausfallen.

Die geplante Reise der Schülerinnen und Schüler des BZBS nach Finnland kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht weiter geplant werden.

Wir arbeiten auf digitalem Weg weiter. 🙂

Young ClassX 2019

Am 5.4.2019 nahm unser Chor zum dritten Mal an einem TheYoungClassX Stadtteilkonzert teil. Diesmal waren wir in der Aula der Rudolf-Steiner-Schule. Mit unserem Lieblingslieder-Medley konnten wir das Publikum wieder begeistern. Für uns war es, wie immer, ein ganz tolles Erlebnis, erst allein und dann mit den anderen Chören auf der Bühne zu stehen. Wir freuen uns nun auf das Werkstattkonzert am 4. Juni in unserer Aula und auf ein Begegnungskonzert mit dem Chor der Schule am Hirtenweg am 14. Juni.