Bücherstube

Bücherstube

 

Lesen bringt uns zum Lachen und
rührt manchmal auch zu Tränen,
es zaubert Bilder vor unser inneres Auge
und manche Bücher fesseln uns sogar dermaßen,
dass wir sie kaum aus der Hand legen können.

 

„Lesen ist das Träumen mit offenen Augen“

 

Die Bücherstube ist am Donnerstag, den 18.02.2021 im Haus H im ersten Stock neu eröffnet worden.

Gerade in der zunehmenden Digitalisierung ist es für blinde und sehbehinderte Schüler und Schülerinnen wichtig die grundlegende Fähigkeit des flüssigen Lesens zu trainieren. Im Gegensatz zu auditiven und visuellen Medien kann die Aufnahmegeschwindigkeit und Intensität dabei dem individuellen Bedürfnis angepasst werden.

Die Arbeit am PC und die Sprachausgabe belastet das Gehör und die Konzentration stark. Durch das Lesen kann eine Entlastung des Gehörs geschaffen werden und damit verbunden eine Entspannung eintreten.

Die Bücherstube umfasst drei verschiedene Schriftsysteme: Vollschrift, Kurzschrift und die Schwarzschrift.

Die Recherche am PC ermöglicht den Schüler und Schülerinnen ein Buchtitel mit einem Inhaltsverzeichnis aufzurufen und sich über die Inhalte eigenständig zu informieren.

Der Bücherwurm und die Leseratte begleiten die Schüler und Schülerinnen bei der Kennzeichnung der Bereiche Vorschule, Erstleser, Grundschule und Profileser.

 

Sie freuen sich über einen Besuch!

 

Allgemeine Informationen

Der Elternrat des BZBZ bringt Eltern und Schule zusammen.

Wir agieren als Bindeglied zwischen Eltern und Schule und sind deshalb Ansprechpartner für alle Eltern, wenn es z.B. um Problemlösungen im Klassenzusammenhang geht.

Wir wirken bei allen Angelegenheiten, die für die Schule von Bedeutung sind, beratend mit.

Das Themengebiet ist vielfältig, so unterstützen wir u.a. die Zusammenarbeit zwischen der Schulleitung, den Lehrkräften und dem Schülerrat zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags, nehmen an Fach- und Lehrerkonferenzen teil, gebrauchen unser Stimmrecht auf Schulkonferenzen, beraten über Vorschläge, Wünsche und Anregungen der Eltern, vertiefen das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrkräften und geben Eltern die Gelegenheit sich zu informieren und auszusprechen.

Der Elternrat des BZBS trifft sich 4x im Jahr. Die Termine für das Schuljahr 2020/2021 sind, jeweils mittwochs, am:

16.12.2020 – 19:30 Uhr

10.02.2021 – 19:30 Uhr

14.04.2021 – 19:30 Uhr

16.06.2021 – 18:00 Uhr

Unsere Treffen sind öffentlich. Lehrer, Eltern und Schüler sind herzlich eingeladen.

Um die Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten zu können, bitten wir jedoch um Anmeldung unter: elternrat@bzbs.hamburg.de

Zu Beginn eines neuen Schuljahres, findet jährlich die Elternvollversammlung statt zu der alle Eltern eingeladen werden. Hier findet auch die Wahl des Elternrats statt. Engagierte und interessierte Eltern/ Sorgeberechtigte sind jederzeit herzlich willkommen und eingeladen die Arbeit im Elternrat aktiv mitzugestalten.

Bei Fragen, Wünschen, Anregungen oder Problemen wenden Sie sich jederzeit gerne an den Elternrat des BZBS unter: elternrat@bzbs.hamburg.de

 

Wir freuen uns über einen regen Austausch.

Alexandra Koch (Vorsitzende des Elternrats)

Sven Dietrich (Stellvertretung)

Die Bunte Bande

„Die Bunte Bande“. Inklusive Lesung für Kinder im Grundschulalter.
Im Rahmen des Lesefestes „Seiteneinsteiger“.
Am 24.10.2019. In der Katholischen Akademie Hamburg.
Mit der Moderation von Eric Mayer, TV Moderator des Entdeckermagazins pur+ (ZDF/KiKa).
Und unsere Klasse 5-7 des BZBS hat mitgemacht!

Beim Lesefest wurde das erste barrierefreie Buch „Das gestohlene Fahrrad“ aus der Kinderreihe „Die Bunte Bande“ vorgestellt. Dabei erfuhr das Publikum, wie sich Brailleschrift anfühlt, wie Gebärdensprache funktioniert, was eigentlich Leichte Sprache ist und wie Vorleser*innen mit einer Leseassistenz lesen können. Auf der Bühne mit dabei von unserer Schule war Fenja. Sie las eindrucksvoll Passagen aus dem Buch in Punktschrift vor. Ihre Klassenkameraden aus der Klasse 5-7 saßen als Zuhörer*innen gespannt im Publikum. Das gemeinsame Lese -und Vorleseerlebnis sowie das Rahmenprogramm mit verschiedenen Mitmach-Aktionen hat allen viel Spaß gemacht! Und „Das gestohlene Fahrrad“ gab es zum Schluss als Geschenk für unsere Schülerbücherei. Es kann dort ab sofort ausgeliehen werden.

Da! Gefahr!

Theaterausflug Kampnagel am 25.10.2019.

Die Klasse 5-7 des BZBS besuchte das Theaterstück „Da!Gefahr! 50 gefährliche Dinge, die Kinder unbedingt tun sollten“.

Welche Gefahren gilt es zu meiden und welche zu erkunden? Wann wird Sicherheit selbst zur Gefahr? Das Fundus Theater lud Kinder und Erwachsene dazu ein, gemeinsam Gefahr zu erforschen. Und wir haben – natürlich unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen – mit geforscht und mit beobachtet: Lärmschutz auf die Ohren und erleben, wie viel Luft man in einen Gummihasen pumpen muss, bis er platzt- oder auch nicht platzt. An einer 9-Volt-Batterie lecken. Einen Feuerlöscher ausprobieren.

Die Finger von 2 Freunden mit Sekundenkleber zusammenkleben.

Eine Glasflasche in einen Scherbenhaufen verwandeln. Eine Figur über Glasscherben gehen lassen. Und noch so einiges mehr. Nach der Vorstellung haben uns die 2 tollen Schauspieler*innen die Bühne und die Requisiten noch aus nächster Nähe gezeigt und unsere Fragen beantwortet. Das hat allen sehr gefallen. Die Idee zu dem Theaterstück lieferte das englische Buch „50 dangerous things you should let your children do“. Dieses Buch kann jetzt sehr gerne in der Klasse 5-7 betrachtet werden.

Interview mit unserem neuen Schulleiter

Drei Schüler der Klasse StS 7/8 haben ein Interview mit unserem neuen Schulleiter Herrn Haack-Schulz durchgeführt.

Herr Haack-Schulz stellte sich den neugierigen Fragen von Tjorven, Paul und Nils. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

 

Nils: Seid wann sind sie schon unser Schulleiter?

Herr Haack-Schulz: Den genauen Termin weiß ich gar nicht … Also den genauen Tag … Mitte Juni.

Nils: Ok. Warum haben Sie sich auf die Schulleiterstelle beworben?

Herr Haack-Schulz: Puuh … Ja, das ist nicht so einfach … Ich wurde von verschiedenen Kollegen gefragt, ob ich das gerne machen würde. Das war ein Punkt. Der zweite Punkt war, weil ich glaube, dass es gut ist, wenn ich dazu beitrage als Schulleiter, dass es jetzt auch einen Übergang gibt, der dann längerfristig auch anhält. Ich bin ja nun nicht mehr der Jüngste … Und habe mir das so gedacht, dass ich die Schulleitung mache und jetzt gibt es einen neuen Stellvertreter, der dann das fortführt, was hier notwendig ist.

Nils: Ok. Gibt es etwas, was Sie positiv verändert hat seitdem Sie die neue Stelle angenommen haben?

Herr Haack-Schulz: Das ist ja interessant! Das müsstest ihr eigentlich nicht mich fragen, sondern irgendjemand anderes … Die Schüler oder die Kollegen oder die Eltern. Das weiß ich nicht.

Tjorven: Gibt’s denn negative Veränderungen?

Herr Haack-Schulz: Ich habe den Eindruck, nein. Es läuft in dem Sinne weiter wie es auch vor meiner Ernennung zum Schulleiter gelaufen ist. Das liegt auch vielleicht ein bisschen daran, dass ich ja nun vorher auch als stellvertretender Schulleiter ein bisschen Einfluss hatte, wie Schule hier gestaltet werden soll. Und warum soll das jetzt anders sein, wenn ich jetzt Schulleiter bin?

Tjorven: Ok. Haben Sie Ideen für die Zukunft der Schule?

Herr Haack-Schulz: Ja. Das ist einmal das große Projekt, das läuft aber schon seit einigen Jahren, Inklusion … Inklusive Lerngruppen hier an der Schule. Das haben wir ja in der Grundschule schon angeleiert und angebahnt. Dort sind schon Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf und werden hier mitbeschult. Und wir überlegen jetzt, und das finde ich auch wichtig, dass das in der Gruppe der Stadtteilschulkollegen auch gemacht wird; ob das ein Modell wäre für die Stadtteilschule.

Tjorven: Vermissen Sie Ihren Job als stellvertretende Schulleitung?

Herr Haack-Schulz: Ich mache ihn im Moment ja mit, weil wir haben keinen stellvertretenden Schulleiter. Insofern kann ich ihn nicht vermissen. Es ist sogar gelegentlich, aber es ist selten so, dass das ganz schön viel ist, wenn man beide Jobs macht.

Paul: Seit wie vielen Jahren sind Sie ein Mitglied des Kollegiums des BZBS?

Herr Haack-Schulz: Och … Da muss ich mal überlegen … Seit 1990 … Glaub ich … Ja.

Paul: Ok.

Herr Haack-Schulz: Da bin ich hier als Lehrer eingestiegen und bin dann irgendwann … Ich glaube, es war ´98 oder ´97 dann stellvertretender Schulleiter geworden … Ja, und jetzt Schulleiter.

Paul: Sind Sie zufrieden mit der Entscheidung Schulleiter zu werden?

Herr Haack-Schulz: Ja. Also es ist nicht so, dass ich jetzt unter der neuen Aufgabe leide oder sie ganz schlimm finde; im Gegenteil, ich finde das hochspannend, was hier passiert. Es sind doch einige Aufgaben mehr und auch anders als sie früher waren. Ich habe ein schön großes Büro, wie man sieht, auf einmal, ist auch schön. Muss sehr viel in den Arbeitsgruppen auch arbeiten, mit anderen Kollegen zusammen … Außerhalb der Schule bin ich eingebunden in die Arbeit der anderen Schulleiter anderer Schulen. Wir treffen uns gelegentlich. Heute Nachmittag muss ich zu einer Schulleitersitzung, die sich mit dem Young ClassiXX-Projekt beschäftigt, mit dem Chor, den wir hier ja auch haben. Aber der auch in Zusammenarbeit mit anderen Schulen sich vollzieht.

Paul: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Herr Haack Schulz: In fünf Jahren? Das weiß ich noch nicht. Hab´ ich noch keine Ahnung. Keine Ahnung. Es könnte sein, dass ich dann in Pension bin … Fünf Jahren … Ja, knapp … Ja, das wäre so eine Perspektive, aber wenn das nicht so sein soll, dann ist es nicht so … Ja.

Tjorven: Dann vielen Dank, Herr Haack-Schulz.

Herr Haack-Schulz: Das ging ja schnell. Vielen Dank! Ich danke Euch auch!