Stadtteilschule

Gemeinsam lernen bis Klasse 10

In der Stadtteilschule werden die Schüler in jahrgangsübergreifenden Klassen zusammen mit Schülern mit dem zusätzlichen Förderschwerpunkt Lernen unterrichtet. Der Unterricht erfolgt nach dem schuleigenen Curriculum auf der Grundlage der allgemeinen Bildungspläne für Hamburg. Die Schüler werden von Sonderpädagogen sehr individuell und gezielt an die Bildungsinhalte herangeführt.

In Klasse 9 und 10 entscheidet sich je nach Leistungsvermögen, welcher Bildungsabschluss in Klasse 10 angestrebt wird. Die Schüler nehmen dann an den allgemeinen Prüfungen zum ersten (ESA) und mittleren (MSA) Bildungsabschluss in Hamburg teil. Jugendliche, die nicht die Grundanforderungen erfüllen können, erhalten am Ende der Klasse 10 ein Abgangszeugnis. Anschlussmaßnahmen nach Ende der Klasse 10 können unter anderem die Duale Ausbildung, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk (BBW), der Besuch weiterer schulischer Bildungsgänge oder der Besuch des Berufsvorbereitungsjahrs am BZBS sein.

Am BZBS und besonders hier in der Stadtteilschule wird Wert auf die Vermittlung von Medienkompetenz (unter anderem Umgang mit dem PC und seinen individuellen Möglichkeiten der Nutzung für Sehbehinderte und Blinde) und Präsentationstechniken gelegt. Der Unterricht zur Informations-Technischen-Bildung (ITB) beginnt schon in Klasse 4 und setzt sich bis Klasse 10 fort und folgt einem schulspezifischen Curriculum. Alle Klassenräume sind mit Smartboard und computergestützten Arbeitsplätzen für die Schüler ausgestattet.

Schülern, die in einem Fach Inhalte nacharbeiten beziehungsweise die aufgrund einer Sehverschlechterung in neuen Arbeitstechniken besonders geschult werden müssen, stehen Förderangebote am Nachmittag zur Verfügung.

Am BZBS wird zudem viel Wert auf die Vermittlung von lebenspraktischen und kommunikativen Kompetenzen gelegt. Ein Schwerpunkt bildet am Ende der Schulzeit ein Kompaktkurs „Soziales Lernen“ in Klasse 9/10, in dem die Schüler Themen bearbeiten, die für ein eigenständiges Leben außerhalb der Schule von Bedeutung sind. Der Kurs startet mit einer außerschulischen „Teamtrainingfahrt“, auf der in Seminarform mit erlebnispädagogischen Methoden gearbeitet wird. Es folgt eine Weiterführung am Bildungszentrum mit einem hohen Anteil an Exkursionen, Selbsterfahrung und Eigenreflexion.