Terminübersicht für das Schuljahr 2020/21

11.08.20 Einschulung, 10 Uhr
16.09.20 Elternvollversammlung, 19:30 Uhr
05.10. – 16.10.20 Herbstferien
11.11.20 Schulkonferenz, 18 Uhr
21.12.20 – 04.01.21 Weihnachtsferien
29.01.21 Beweglicher Ferientag
01.02.21 Lernentwicklungsgespräche
03.02.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
01.03. – 12.03.21 Märzferien
29.03.21 Pädagogische Jahreskonferenz, ganztägig
31.03.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
10.05. – 14.05.21 Maiferien
02.06.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
24.06. – 04.08.21 Sommerferien

„Coro-flex-eration“ – Eine kooperative Teilnahme am FLEX Theaterfestival 2020 in Zeiten des Coronavirus

Die hier beschriebenen Projekte haben ihren Ursprung in der Bewerbung des BZBS
für eine Künstlerkooperation und die damit verbundene Teilnahme am Hamburger
Theaterfestival 2020. Beworben hat sich das BZBS gleich mit zwei unterschiedlichen Schülergruppen und Abteilungen.
Eine Abteilung und Schülergruppe setzt sich aus dem Wahlpflichtkurs Kunst der
Stadtteilschule des BZBS zusammen, die andere Gruppe aus dem Wahlpflichtkurs
Theater der Abteilung Handelsschule des BZBS.
Mitte 2019 kam es zu einem örtlichen Zusammenschluss des BZBS Handelsschule
mit der Heinrich-Hertz-Schule und somit wuchs der Wunsch auch schulisch
miteinander zu kooperieren. Schon Ende des Schuljahres 2018/2019 unternahm man eine gemeinsame Projektwoche im Theaterbereich. Die aufgenommene
Kooperation wurde mit dem Ziel einer Aufführung bei dem Theaterfestival FLEX
fortgeführt.
Die Freude war dementsprechend groß, als wir erfuhren, dass gleich beide Projekte
des BZBS genehmigt wurden: Ein Kooperatives Theaterstück der Heinrich-Hertz-
Schule und der BZBS zum Thema Global und Lokal und das Kunstprojekt Inside
Out.
Ende Oktober wurden die ersten Absprachen mit der Fachreferentin Theater Isabell
Jannack getroffen. Im November fanden die ersten Vorstellungs- und
Planungstreffen mit der Künstlerin Viola Kiefner statt. Ab Anfang Januar konnten
alle Beteiligten und Kurse in die Arbeit einsteigen und haben bis Mitte März
Beachtliches geleistet.
Mit dem Auftreten des Coronavirus handelten alle Beteiligten gemeinschaftlich, um
ihre bisherigen Erfolge zu sichern. Einige der Ergebnisse sowie auch einige Erfahrungsberichte und Reflektionen sollen hier geschildert werden.
Im Folgenden werden zunächst das Kunstprojekt Inside Out und später das
Theaterprojekt Global und Lokal aus der Perspektive von Lehrer*innen und
Schüler*innen dargestellt.

Weiterführende Informationen und Eindrücke erhalten Sie in der Projektbeschreibung, sowie in den Videos goldener Schirm und Sonnenschirm.

Corona-Virus: aktuelle Informationen

28.08.2020:
Ihr Kind hat Krankheits- bzw. Erkältungssymptome? Was Sie dann tun sollten, erfahren Sie hier:
für die Grundschule
ab Klasse 5

04.08.2020:
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
alle Informationen zum Start in das neue Schuljahr erfahren Sie in folgendem Elternbrief.

22.06.2020:
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

vor wenigen Monaten wäre das alles noch unvorstellbar gewesen, aber auch mit Abstand halten, Maske aufsetzen und Videounterricht im Klassenraum scheint man in unserer Schule ganz gut lernen zu können.
Wenn wir am Ende des Schuljahrs rückblickend daran denken, wie die Situation in der menschenleeren Schule nach den Märzferien und unmittelbar vor dem Schulstart im Mai war, fühlen wir uns ziemlich erleichtert. Zuerst mussten alle gemeinsam das Homeschooling auf die Beine stellen und dann konnten die meisten unserer Schülerinnen und Schüler zumindest für zwei oder drei Tage wieder in die Schule kommen. Bei den vielen kurzfristigen Vorbereitungen hatten natürlich auch wir die eine oder andere Sorge.
Dass das Homeschooling und der Präsenzunterricht letztlich so gut funktioniert haben, ist bestimmt dem großen Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Therapeutinnen und Therapeuten, FSJler und Frau Greißner im Schulbüro zu verdanken. Dies allein hätte aber wohl nicht gereicht. Ganz viele Eltern haben sich in der Coronapause toll eingebracht und zu Hause dafür gesorgt, dass das Lernen weitergehen konnte, und den Kontakt zu Mitschülern und Lehrern gehalten. Am tollsten aber waren unsere Schülerinnen und Schülern. Alle Großen und Kleinen haben sich trotz der anfänglichen Verunsicherung bestens mit der Ausnahmesituation in der Schule arrangiert. Die vielen Regeln wurden allesamt eingehalten und wir konnten uns immer total auf euch Schülerinnen und Schüler verlassen. Eigentlich finden wir an unserer Schule Noten ja nicht so toll und aussagekräftig, aber für euer Verhalten in den Coronaschulwochen würden wir euch eine Eins mit Sternchen geben.
Die Beratung und Unterstützung an anderen Schulen ist in der Coronazeit bei uns übrigens nicht komplett unter den Tisch gefallen. Wir haben Grundschüler auf den Wechsel an die weiterführende Schule vorbereitet und wie bei uns am Borgweg haben auch an anderen Hamburger Schulen sehbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler ihre ESA- oder MSA- oder Abiturprüfungen bestanden. Wir freuen uns sehr darüber, dass in diesem Schuljahr zwei blinde Schüler ihr Abitur in der inklusiven Schule machen konnten. Den Schülerinnen und Schülern, von denen wir uns am heute am Borgweg verabschiedet haben, wünschen wir alles Gute für die Zeit nach der Schule.
Wie es nach den Sommerferien weitergehen wird, können wir natürlich nicht vorhersagen. Wir hoffen, dass im August alle Schülerinnen und Schüler wieder an allen Tagen und bis zum Nachmittag in die Schule kommen können, planen aber auch ein Alternativszenario ein.
Auf jeden Fall haben wir diejenigen unserer Schülerinnen und Schüler, die bisher immer zu Hause bleiben mussten, ganz bestimmt nicht vergessen. Auf sie freuen wir uns besonders. Über so viele Monate immer zu Hause sein zu müssen, ist ganz sicher nicht leicht.
Und letztlich kommen die Sommerferien so kurz nach der Coronapause für einige unserer Eltern bestimmt nicht zur richtigen Zeit. Wenn Sie den Druck haben, jetzt richtig viel arbeiten zu müssen, wünschen wir Ihnen viel Energie und hoffen, dass in der schulfreien Zeit kein Betreuungsproblem entstehen wird.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Bringen Sie an den ersten Elternabenden im neuen Schuljahr bitte den Impfpass Ihres Kindes bzw. einen Masernschutznachweis mit. Auf Grund des neuen Masernschutzgesetzes müssen wir in der Schule den Masernschutz feststellen. Informationen zu diesem neuen Gesetz finden Sie unter hamburg.de. So kann Ihr Nachweis an der Schule aussehen:

  • Wenn Ihr Kind geimpft wurde, müssen Sie nur den Impfpass vorzeigen.
  • Wenn Ihr Kind die Masern schon hatte, kann es niemanden mehr anstecken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann darüber ein Attest schreiben.
  • Wenn Sie den Impfpass oder das Attest schon einmal bei einer anderen Schule oder staatlichen Einrichtung vorgezeigt haben, reicht die Bestätigung der alten Schule oder Einrichtung.
  • Wenn Ihr Kind die Impfungen nicht vertragen kann, gilt die Impfpflicht nicht. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin müssen das aber schriftlich bestätigen.

Wir wünschen allen einen schönen Sommer und hoffen auf einen möglichst normalen Schulalltag im neuen Schuljahr!

Cord Haack-Schulz und Daniel Böker

Einweihung des Klanghauses

Haus in Sicht…! Nun ist es endlich soweit! Das Klanghaus wird am 6.12. eingeweiht! Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf ein besonderes Haus für die Musik. Unterricht, Therapie und Nachmittagsangebote finden zukünftig in zwei speziell konzipierten Räumen statt. Die Spannung steigt….. Fortsetzung folgt!

Hier einige Eindrücke vom Bau des Klanghauses

Projektgruppe „Bildung und Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit JNCL“ veröffentlicht Ergebnisse in einem Fachbuch

In mehrjähriger erfolgreicher Arbeit hat die internationale Erasmus-Projektgruppe „Bildung und Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit JNCL“ das vorhandene, aber verstreute Wissen zum Thema zusammengetragen und in einem nicht-medizinischen Fachbuch im März 2019 veröffentlicht.

JNCL (Juvenile Neuronale Ceroid Lipofuscinose) ist eine autosomal, rezessive, erbbedingte Krankheit und gehört zu einer Gruppe von seltenen und progressiven neurologischen Erkrankungen (NCLs), die heute auch mit dem Begriff „Kinderdemenz“ bezeichnet werden.

Weiere Informationen sowie das Fachbuch zum Download finden Sie hier:

https://bzbs.hamburg.de/bildung-und-lernen-bei-kindern-und-jugendlichen-mit-jncl-ein-erasmus-projekt-2014-2017/

Brennballturnier der Lehrerinnen und Lehrer

Am 16.08.2019 fand zu Ehren unseres pensionierten Sportkollegen Detlef Mette ein Brennballturnier für das Kollegium statt. Herr Mette hatte vor vielen Jahren das Brennballturnier für die Schülerinnen und Schüler eingeführt, was zu einer beliebten alljährlichen Tradition geworden ist.

In vier Mannschaften traten nun diesmal die Lehrer-Teams gegeneinander an und wie auch beim Schülerturnier stand der Spaß im Vordergrund. Trotzdem wurde aber natürlich auch ehrgeizig gekämpft und schlussendlich gewann (natürlich) die Mannschafft von Herrn Mette! Herzlichen Glückwunsch, lieber Detlef und genieße deinen verdienten Ruhestand!

Hier einige Eindrücke vom Turnier:

Ehemaligentreffen am 31.08.2019

Liebe Ehemalige und Freunde,

versprochen ist versprochen!!! Wie doch die Zeit vergeht!!! Auf dem Ehemaligentreffen vor 4 Jahren haben wir versprochen, dass wir uns im Jahre 2019 wiedersehen.

Die Party steigt am

31. August (Samstag) ab 16:00 Uhr

 

im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte am Borgweg 17a

Neben der Schulleitung haben bereits viele aktive und ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Schule und dem Internat ihre Teilnahme zugesagt. Auch die vielen Anrufe und E-Mails in den vergangenen Monaten zeigen ein großes Interesse, so dass wir auf ein volles Haus hoffen dürfen. Interessierte können an Führungen durch die Schule, das neue Handelsschulgebäude und das Internat teilnehmen.

Damit wir besser planen können, bitten wir Dich/Euch telefonisch oder per E-Mail, Deine/Eure Teilnahme in der Handelsschule bei Uwe Maifeld bis spätestens 15. August zu bestätigen. Hier die Kontaktdaten:

Telefon: 0174 6358208, E-Mail: uwe.maifeld@hamburg.de

Wir werden in der Pausenhalle einen Infostand einrichten, der helfen soll, Eure alten Mitschüler zu finden. Dafür benötigen wir mit Eurer Anmeldung eine aktuelle Handynummer, die wir selbstverständlich nicht veröffentlichen werden.

Hier könnt Ihr auch nachsehen, wer sich bereits angemeldet hat. Für Essen und Getränke ist gesorgt, in der Pausenhalle wird ein Spendenschwein für die Organisationskosten stehen.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Ralf Bergner, Joachim Antefuhr und Uwe Maifeld

 

Anmeldungen für den 31.08.2019

(Stand 27.08.2019)

 

Anders, Thomas

Antefuhr, Joachim

Archibald, Katharina (Wiebeck)

Arp, Jörg

Asbeck, Gerhard

Bause, Melanie (Heinrich)

Bause, Dirk

Behnke, Jörg

Bergner, Ralf

Bier, Oliver

Blumhagen, Florian

Bohlen, Claus

Bommer, Uwe

Bürger, Heinz-Otto

Bussewitz, Britta (Döscher)

Carstens, Detlef

Conrad, Bettina (Grotzke)

Conrad, Michael

Dieckmann, Tanja

Döscher, Torsten

Drube, Maik

Ehrsam, Olaf

Fidlack, Dieter

Flügge, Andreas

Flügge, Michael

Fräßdorf, Michael

Ganter, Dirk

Gerike, Claudia (Schneider)

Gröndahl, Inga (Köhler)

Goldenbaum, Fabian

Clemens Gojowczyk

Graf, Thorsten

Grimme, Eva (Blum)

Hachmann, Raphael

Hagemeister, Dagmar

Hasenclever, Gertrud

Heitmann, Holger

Heldt, Wiebke

Henrichs, Petra (Hauschildt)

Hessmer-Meibauer, Henning

Hill, Stefanie

Hiristodulidis, Basili

Homovc, Wolfgang

Jansen, Norbert

Jansen-Weist, Kerstin

Jark, Björn

Johann, Heiner

Johanssen, Matthias

Jurkat, Karin

Jurkat, Wolfgang

Kahlbrock, Julian

Keles, Mustafa

Kloock, Tanja

Knust, Mark Andree

Kohlmann, Hilmar

Koschinsky, Sonja

Kraehenbrink, Sven

Krawutschke, Stefan

Krebs-Wülfken, Marlies

Kruse, Dietmar

Kunz, Manuel (Krause)

Lancker, Florian

Langgemach, Irmgard

Lehmkuhl, Jan

Lindemann, Jens

Lühmann, Frank

Maack, Jessica

Mahns, Beate

Maifeld, Uwe

Mannhold, Andrej (Monsalewski)

Marquardt, Margit

Marquardt, Janina

Marquardt, Jens

Matthes, Peter

Mengert, Vivian (Klingenberg)

Meyer, Imke

Militzer, Birgit (Wiebach)

Möller, Anja

Mühe-Semsrott, Gabi

Nast, Marco

Nielssen, Nicklaas

Palm, Kathrin (Thulke)

Peers, Frank

Plinsky, Angelika

Plinsky, Michael

Pothen, Rainer

Pothen, Regine

Rabe, Andre

Rapaz, Sabine

Reimer, Karin

Reimer, Klaus

Reischuck, Erwin

Richrath, Iris

Rink, Pia

Rittscher, Patrick

Röderer, Hans-Joachim

Sallam, Evelyn

Schacht, Jürgen

Schierz, Ronald

Schimmelpfennig, Jens

Schmidt, Axel

Schmidt, Barbara

Schneider, Dorothee

Schröder, Ralf

Schulz, Birgit

Schulze, Florian

Schütt, Petwr

Seltmann. Susanne

Sprunkel, Manfred

Stefan, Ingo

Stefan, Kornelia

Ternes, Elke

Tietgen, Gudrun

Tillmann, Stefanie

Tomkowitz, Kerstin (Dobbratz)

Vandersee, Anke

Viereg, Heike

Voigt, Jens-Uwe

Wächter, Ivonne

Welkert, Hülya

Wendlandt, Dörte

Wessel, Lars

Wiebeck, Birte Susann

Wiebeck, Martin

Wiebeck, Umair

Wiese, Maic

Wittmeier, Etta

Wünnecke, Nicole

Zaber, Indra

Zimmermann, Jan

Evelin de Lorent geht in Pension

Seit November 1991 war Evelin de Lorent Schulleiterin hier am Borgweg, seit 1991 bis 2019, das sind 28 Jahre BZBS, ein großer Zeitraum! 3 Hausmeister, vier Schulsekretärinnen, 2 Stellvertreter und 2 Abteilungsleitungen in der beruflichen Bildung hat sie erlebt. Ihr Motto: Schule sollte besser sein als das, was wir selber erlebt haben.
Kurz bevor sie Schulleiterin wurde, bin ich erst an den Borgweg gekommen. Ich kenne sie als Schulleiterin über den ganzen Zeitraum hinweg, und die meiste Zeit haben wir eng zusammengearbeitet.
Viel ist seit dem ersten Tag passiert. An vielen Projekten, die sie angeschoben hat, durfte ich mitarbeiten.
Und die meiste Zeit konnte ich aus der Nähe erfahren, wie hartnäckig und mit welchem Nachdruck sie diese Schule gestaltet und geleitet hast. Alles aufzuführen, das würde zu weit führen.
Zeichen der guten Zusammenarbeit, wie ich sie erlebt habe: Die Türen waren sehr selten geschlossen, sodass wir uns kurzschließen, etwas zurufen konnten, schnell und unbürokratisch etwas abgesprochen haben.
• Bearbeitung von Arbeitsvorlagen
• Formulierung von Anträgen
• Beschwerdeschreiben
• Gestaltung von Konzepten
• Eingaben an die Behörde
• Statistik und Prognosen
All das ging effektiv und unbeschwert. Es war ein leichtes Arbeiten, getragen von Spaß und Humor, jedenfalls meistens. Hinter verschlossenen Türen wurde auch mal unprofessionell gelästert. Das musste sein, und man konnte sich darauf verlassen, nichts verließ den Raum.
Auf ungezählten Treffen in der Behörde auf allen Ebenen hat sie die Interessen der Schule maßgeblich vertreten. Ob Landesschulrat, Oberschulrat, ob Staatsrat oder Senator: Alle waren und wurden beteiligt an den Geschehnissen, die erledigt und gestaltet werden mussten. So blieb die Handelsschule bei uns und wurde nicht ausgegliedert, sondern ihr neues Gebäude fertiggestellt. Es wurde die Finanzierung des Klanghauses in die Wege geleitet, Modernisierungsmaßnahmen innen und außen hier am BZBS angeleitet, die Schule zur Ganztagsschule ausgebaut.
Evelin de Lorent hat der Schule in wesentlichen Bereichen ihren Stempel aufgedrückt.
Es gehört Mut und das Vertrauen auf die eigene Geschmackssicherheit dazu: Unverdünnt kam die Farbe in knallendem Gelb an die Wand des Lehrerzimmers. Der Maler hatte sich gewehrt, ohne Erfolg! Das Orange in der Pausenhalle in Kombination mit dem Blau der Stühle: Der Architekt war anderer Meinung, aber musste sich geschlagen geben.
Das Rot des Schulbüros wurde in Eigenregie bestimmt; Widerstände gab es nicht!
Ganztagsschule, Rhythmisierung, Mittagessen: Mit einer kleinen Gruppe fing es an und wurde ausgebaut zu unserer gebundenen und teilgebundenen Ganztagsschule. Neu eingerichtete Abteilungsleitungen und eine Steuergruppe haben dabei geholfen.
Erbsenzählen, das war ihre Sache nicht; da lief es großzügig, jedoch ohne die Details aus den Augen zu lassen. Das machte ihre Arbeit besonders: Sie hatte das Ganze im Blick und konnte anfallende Arbeit geschickt auf die unterschiedlichen Qualitäten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen, sodass die Ergebnisse hochwertig und erfolgreich waren.
Gab es eigentlich auch so etwas wie eine Panne? Ich habe lange überlegt: Mir ist nichts in Erinnerung, entweder gab es sie nicht und sie war nicht da, oder rollende Planung hat sie verhindert.
Neben Arbeit und Aufwand hatten wir viel Spaß zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen, beim Essen, bei gemeinsamen Stadtrundgängen, im Austausch mit den anderen Teilnehmern dieser Arbeitstreffen, auf den vielen Reisen.
Liebe Evelin, wir hatten eine schöne und spannende Zeit und ich habe gerne mit dir zusammengearbeitet. Schade, dass das zu Ende geht – ich hätte es durchaus auch noch etwas länger ausgehalten.

Cord Haack-Schulz