Blind Future PODCAST

Wie geht es nach der Schule weiter? Da einige SchülerInnen aufgrund der aktuellen Corona-Lage kein Praktikum absolvieren konnten, haben sie sich stattdessen mit der beruflichen Zukunft blinder und sehbehinderter Menschen beschäftigt: PhysiotherapeutIn, InformatikerIn, YoutuberIn oder doch Technische/r BauzeichnerIn? Um das Herauszufinden haben die SchülerInnen sich mit verschiedenen Ausbildungsberufen auseinandergesetzt, spannende Interviews geführt und das Ganze mit ein bisschen Witz in einem spannenden PODCAST zusammengestellt.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Hier klicken zum PODCAST

Aufwachkonzerte im Freien


An insgesamt drei Freitagen trafen sich SuS, um mal  wieder gemeinsam zu singen. Denn das kommt seit Corona eindeutig zu kurz. Kohorten-getrennt und mit Abstand, wurden Kulturabendlieder, Herbstlieder und Borgweghits gesungen, begleitet von einer kleinen Lehrerband. Wir bleiben kreativ und freuen uns, wenn bei uns bald Laternen- und Adventslieder erklingen.

Terminübersicht für das Schuljahr 2020/21

11.08.20 Einschulung, 10 Uhr
16.09.20 Elternvollversammlung, 19:30 Uhr
05.10. – 16.10.20 Herbstferien
02.11.20 Pädagogische Jahreskonferenz, ganztägig
11.11.20 Schulkonferenz, 18 Uhr
01.12.20 Digitale Infoveranstaltung BVS (siehe Rubrik Informationen aus der Schule)
04.12.20 Digitale Infoveranstaltung BVS (siehe Rubrik Informationen aus der Schule)
21.12.20 – 04.01.21 Weihnachtsferien
29.01.21 Beweglicher Ferientag
01.02.21 Lernentwicklungsgespräche
03.02.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
01.03. – 12.03.21 Märzferien
31.03.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
10.05. – 14.05.21 Maiferien
02.06.21 Schulkonferenz, 18 Uhr
24.06. – 04.08.21 Sommerferien

 

„Coro-flex-eration“ – Eine kooperative Teilnahme am FLEX Theaterfestival 2020 in Zeiten des Coronavirus

Die hier beschriebenen Projekte haben ihren Ursprung in der Bewerbung des BZBS
für eine Künstlerkooperation und die damit verbundene Teilnahme am Hamburger
Theaterfestival 2020. Beworben hat sich das BZBS gleich mit zwei unterschiedlichen Schülergruppen und Abteilungen.
Eine Abteilung und Schülergruppe setzt sich aus dem Wahlpflichtkurs Kunst der
Stadtteilschule des BZBS zusammen, die andere Gruppe aus dem Wahlpflichtkurs
Theater der Abteilung Handelsschule des BZBS.
Mitte 2019 kam es zu einem örtlichen Zusammenschluss des BZBS Handelsschule
mit der Heinrich-Hertz-Schule und somit wuchs der Wunsch auch schulisch
miteinander zu kooperieren. Schon Ende des Schuljahres 2018/2019 unternahm man eine gemeinsame Projektwoche im Theaterbereich. Die aufgenommene
Kooperation wurde mit dem Ziel einer Aufführung bei dem Theaterfestival FLEX
fortgeführt.
Die Freude war dementsprechend groß, als wir erfuhren, dass gleich beide Projekte
des BZBS genehmigt wurden: Ein Kooperatives Theaterstück der Heinrich-Hertz-
Schule und der BZBS zum Thema Global und Lokal und das Kunstprojekt Inside
Out.
Ende Oktober wurden die ersten Absprachen mit der Fachreferentin Theater Isabell
Jannack getroffen. Im November fanden die ersten Vorstellungs- und
Planungstreffen mit der Künstlerin Viola Kiefner statt. Ab Anfang Januar konnten
alle Beteiligten und Kurse in die Arbeit einsteigen und haben bis Mitte März
Beachtliches geleistet.
Mit dem Auftreten des Coronavirus handelten alle Beteiligten gemeinschaftlich, um
ihre bisherigen Erfolge zu sichern. Einige der Ergebnisse sowie auch einige Erfahrungsberichte und Reflektionen sollen hier geschildert werden.
Im Folgenden werden zunächst das Kunstprojekt Inside Out und später das
Theaterprojekt Global und Lokal aus der Perspektive von Lehrer*innen und
Schüler*innen dargestellt.

Weiterführende Informationen und Eindrücke erhalten Sie in der Projektbeschreibung, sowie in den Videos goldener Schirm und Sonnenschirm.

Corona-Virus: aktuelle Informationen

Alle aktuellen Informationen finden Sie ab sofort auf dem Schul-PADLET

 

17.10.2020:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sorgeberechtigten,

wir hoffen, Sie und Ihre Kinder hatten schöne Herbstferien. Zum Schulstart am Montag haben wir einige wichtige Informationen:

Schriftliche Erklärung der Eltern oder Sorgeberechtigten

Am Montag werden wir vor Schulbeginn von allen Schülerinnen und Schülern die schriftliche Erklärung einsammeln, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehene fünftägige Quarantäne eingehalten haben und ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt. Bitte sorgen Sie als Eltern oder Sorgeberechtigte unbedingt dafür, dass Ihre Kinder am Montag die Erklärung dabei haben, damit sie die Schule betreten dürfen.

 Maskenpflicht

Für die älteren Schülerinnen und Schüler der Handelsschule und der BVJ-Klassen besteht ab Montag im Unterricht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist nur über ein ärztliches Attest möglich. Face Shields (Visiere) ersetzen nicht die vorgeschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen.

Quarantäneregeln

Die bisherigen Quarantäneregeln gelten weiterhin. Personen, die sich in den Herbstferien in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend. Eine kurzzeitige Anwesenheit in einem Risikogebiet, zum Beispiel im Rahmen einer Durchreise, gilt nicht als Aufenthalt. Wer aus einem Risikogebiet innerhalb Deutschlands zurück nach Hamburg kommt, unterliegt keiner Quarantänepflicht. Vor dem Schulbesuch ist aber besonders darauf zu achten, dass sich keine coronatypischen Krankheitssymptome entwickelt haben.

Trotz all der widrigen Umstände freuen wir uns sehr, wenn ihr Schülerinnen und Schüler am Montag wieder in die Schule kommt.

Herzliche Grüße,

Cord Haack-Schulz und Daniel Böker

2020-10-17 Erklärung Urlaubsrückkehrer

28.08.2020:
Ihr Kind hat Krankheits- bzw. Erkältungssymptome? Was Sie dann tun sollten, erfahren Sie hier:
für die Grundschule
ab Klasse 5

04.08.2020:
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
alle Informationen zum Start in das neue Schuljahr erfahren Sie in folgendem Elternbrief.

22.06.2020:
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

vor wenigen Monaten wäre das alles noch unvorstellbar gewesen, aber auch mit Abstand halten, Maske aufsetzen und Videounterricht im Klassenraum scheint man in unserer Schule ganz gut lernen zu können.
Wenn wir am Ende des Schuljahrs rückblickend daran denken, wie die Situation in der menschenleeren Schule nach den Märzferien und unmittelbar vor dem Schulstart im Mai war, fühlen wir uns ziemlich erleichtert. Zuerst mussten alle gemeinsam das Homeschooling auf die Beine stellen und dann konnten die meisten unserer Schülerinnen und Schüler zumindest für zwei oder drei Tage wieder in die Schule kommen. Bei den vielen kurzfristigen Vorbereitungen hatten natürlich auch wir die eine oder andere Sorge.
Dass das Homeschooling und der Präsenzunterricht letztlich so gut funktioniert haben, ist bestimmt dem großen Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Therapeutinnen und Therapeuten, FSJler und Frau Greißner im Schulbüro zu verdanken. Dies allein hätte aber wohl nicht gereicht. Ganz viele Eltern haben sich in der Coronapause toll eingebracht und zu Hause dafür gesorgt, dass das Lernen weitergehen konnte, und den Kontakt zu Mitschülern und Lehrern gehalten. Am tollsten aber waren unsere Schülerinnen und Schülern. Alle Großen und Kleinen haben sich trotz der anfänglichen Verunsicherung bestens mit der Ausnahmesituation in der Schule arrangiert. Die vielen Regeln wurden allesamt eingehalten und wir konnten uns immer total auf euch Schülerinnen und Schüler verlassen. Eigentlich finden wir an unserer Schule Noten ja nicht so toll und aussagekräftig, aber für euer Verhalten in den Coronaschulwochen würden wir euch eine Eins mit Sternchen geben.
Die Beratung und Unterstützung an anderen Schulen ist in der Coronazeit bei uns übrigens nicht komplett unter den Tisch gefallen. Wir haben Grundschüler auf den Wechsel an die weiterführende Schule vorbereitet und wie bei uns am Borgweg haben auch an anderen Hamburger Schulen sehbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler ihre ESA- oder MSA- oder Abiturprüfungen bestanden. Wir freuen uns sehr darüber, dass in diesem Schuljahr zwei blinde Schüler ihr Abitur in der inklusiven Schule machen konnten. Den Schülerinnen und Schülern, von denen wir uns am heute am Borgweg verabschiedet haben, wünschen wir alles Gute für die Zeit nach der Schule.
Wie es nach den Sommerferien weitergehen wird, können wir natürlich nicht vorhersagen. Wir hoffen, dass im August alle Schülerinnen und Schüler wieder an allen Tagen und bis zum Nachmittag in die Schule kommen können, planen aber auch ein Alternativszenario ein.
Auf jeden Fall haben wir diejenigen unserer Schülerinnen und Schüler, die bisher immer zu Hause bleiben mussten, ganz bestimmt nicht vergessen. Auf sie freuen wir uns besonders. Über so viele Monate immer zu Hause sein zu müssen, ist ganz sicher nicht leicht.
Und letztlich kommen die Sommerferien so kurz nach der Coronapause für einige unserer Eltern bestimmt nicht zur richtigen Zeit. Wenn Sie den Druck haben, jetzt richtig viel arbeiten zu müssen, wünschen wir Ihnen viel Energie und hoffen, dass in der schulfreien Zeit kein Betreuungsproblem entstehen wird.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Bringen Sie an den ersten Elternabenden im neuen Schuljahr bitte den Impfpass Ihres Kindes bzw. einen Masernschutznachweis mit. Auf Grund des neuen Masernschutzgesetzes müssen wir in der Schule den Masernschutz feststellen. Informationen zu diesem neuen Gesetz finden Sie unter hamburg.de. So kann Ihr Nachweis an der Schule aussehen:

  • Wenn Ihr Kind geimpft wurde, müssen Sie nur den Impfpass vorzeigen.
  • Wenn Ihr Kind die Masern schon hatte, kann es niemanden mehr anstecken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann darüber ein Attest schreiben.
  • Wenn Sie den Impfpass oder das Attest schon einmal bei einer anderen Schule oder staatlichen Einrichtung vorgezeigt haben, reicht die Bestätigung der alten Schule oder Einrichtung.
  • Wenn Ihr Kind die Impfungen nicht vertragen kann, gilt die Impfpflicht nicht. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin müssen das aber schriftlich bestätigen.

Wir wünschen allen einen schönen Sommer und hoffen auf einen möglichst normalen Schulalltag im neuen Schuljahr!

Cord Haack-Schulz und Daniel Böker

Einweihung des Klanghauses

Haus in Sicht…! Nun ist es endlich soweit! Das Klanghaus wird am 6.12. eingeweiht! Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf ein besonderes Haus für die Musik. Unterricht, Therapie und Nachmittagsangebote finden zukünftig in zwei speziell konzipierten Räumen statt. Die Spannung steigt….. Fortsetzung folgt!

Hier einige Eindrücke vom Bau des Klanghauses

Projektgruppe „Bildung und Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit JNCL“ veröffentlicht Ergebnisse in einem Fachbuch

Erasmus-Projekt „Bildung und Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit JNCL“ (2014 – 2017)
Unter der Koordination von Bengt Elmerskog, Pädagoge von Statped/Norwegen, arbeiteten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Finnland, England, Schottland, USA und Dänemark drei Jahre an dem Ziel, ein nicht-medizinisches Fachbuch zu erstellen, das fundiert die Bildungs- und Lernsituation von Kindern und Jugendlichen mit JNCL in den beteiligten nordeuropäischen Ländern darstellt und daraus abgeleitet, hilfreiche Informationen, Empfehlungen und Strategien zur Entwicklung und Unterstützung eines bestmöglichen lebenslangen Lern- und Bewältigungsprozesses (soziale Teilhabe, Lebensqualität) bietet. Außerdem wurden u.a. ein interaktives Beurteilungs- und Interventionsinstrument namens EDO (Educational Development Observation), ein Informationsvideo über JNCL sowie ein ICT-basiertes Tool (Quiz) für die Förderung des Wissenserwerbs der betroffenen Personen entwickelt. Die beteiligten Kolleginnen und Kollegen werden in der praktischen Anwendung des EDO-tools Erfahrungen mit der Handhabung dieses Instruments sammeln, sich Rückmeldung geben und damit zur Evaluation beitragen, die ggf. Ergänzungen oder Änderungen auslösen wird. Die verantwortliche Leitung in diesem Prozess liegt ebenfalls bei Bengt Elmerskog, Statped/Norwegen.
Mittels Umfragebögen (185) und Interviews (55) bei Eltern (inklusive verwaiste Eltern) und Mitarbeitern von Schulen und Beratungsstellen wurde erstmalig länderübergreifend eine Datensammlung durchgeführt, die umfangreiches Basismaterial liefert, welches von Dr. Stephen von Tetzchner an der Universität Oslo wissenschaftlich ausgewertet wurde und noch wird.
In allen beteiligten Ländern wurden zu den inhaltlichen Themenbereichen des Buches Artikel, Programme und „educational tools“ erarbeitet (z.B. Organisation von Bildung und Beratung, Unterrichtsansätze, individuelle Förderpläne, bedeutsame Lernfelder (z.B. Musik, Sport)). Der Fokus dieser inhaltlichen Arbeit lag dabei immer auf der Erfassung und Darstellung von optimierten Lernbedingungen und effektiven Unterstützungsprozessen.

JNCL-Childhood Dementia and Education 01

JNCL-Childhood Dementia and Education 02

JNCL-Childhood Dementia and Education 03

JNCL-Childhood Dementia and Education 04

JNCL-Childhood Dementia and Education 05