Untersuchung und Beratung zum Sehen

Diagnostik und Beratung

Unsere Orthoptistin und Psychologin ist auf die Sehentwicklung von Kindern sowie die Beeinträchtigungen des einäugigen und beidäugigen Sehens spezialisiert (zum Beispiel Nystagmus, Schielen, Blicklähmungen). Sie hat medizinische Fachkenntnisse über Sehbehinderungen sowie optische Hilfsmittel und kann fachlich dazu beraten.
Ebenfalls bei visuellen Wahrnehmungsstörungen beziehungsweise cerebral (hirnorganisch) bedingten Sehverarbeitungsstörungen (CVI) kann eine Abklärung und Beratung erfolgen, um das Sehen und Verhalten der Schüler zu verstehen.

Die Orthoptistin/Psychologin übernimmt folgende Aufgaben:

  • Diagnostik des Funktionalen Sehens
    Zur zielgerichteten Förderung beziehungsweise Berücksichtigung der Sehbeeinträchtigung im Unterricht ist eine umfassende Diagnostik unabdingbar. Auf Basis einer augenärztlichen Untersuchung werden sehbehinderte Schüler von unserer Orthoptistin/Psychologin untersucht. Dabei werden die grundlegenden Sehfunktionen (zum Beispiel Sehschärfe, Kontrastsehen, Farbensehen, Vergrößerungsbedarf …) sowie die visuelle Verarbeitung der Seheindrücke (Formverständnis, Erkennung von Linienrichtungen, visuelles Ausfiltern, räumlich-konstruktive Fähigkeiten …) abgeklärt. Der Fokus liegt dabei auf den Sehbedingungen in der Schule und im Alltag.
  • Beratung zu Sehhilfen und Anpassung von Hilfsmitteln
    Ist die Sehbeeinträchtigung gründlich abgeklärt, informiert die Orthoptistin/Psychologin zu möglichen Hilfsmitteln (Low-Vision-Beratung): Zum Beispiel Lupen, Licht, Brillen, Vergrößerungen und Lesepulte können zum Einsatz kommen. Die vergrößernden Sehhilfen werden individuell an jeden Schüler angepasst und der Umgang mit ihnen wird eingeübt. Die für einen Schüler zuständigen Pädagogen und dessen Eltern werden ebenfalls dazu beraten, wie die Hilfsmittel ideal im Unterricht und zu Hause integriert werden können.