Untersuchung und Beratung bei visuellen Wahrnehmungsstörungen

Kinder und Jugendliche können Probleme im Sehen und Erkennen haben, obwohl bei Untersuchungen der Augen und Sehnerven keinerlei Auffälligkeiten festgestellt werden. In diesem Fall können die zerebralen Weiterleitungs- und Verarbeitungsprozesse die Ursache für die Probleme darstellen. Visuelle Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen haben manchmal enorme, häufiger aber kleine und schwer erkennbare Auswirkungen auf den Alltag und das Lernen in der Schule. Am BZBS finden die besonderen Probleme der betroffenen Schüler und Schülerinnen seit mehreren Jahren große Aufmerksamkeit, denn letztlich stehen sie in der Gefahr, dass ihre Schwierigkeiten in der Schule oder zu Hause als Ausdruck einer allgemeinen Lernschwäche verstanden werden.

Schüler und Schülerinnen mit visuellen Verarbeitungsproblemen fallen auf, wenn sie beispielsweise in der einen Situation kleinste Details auf Bildern oder winzige Gegenstände sehen können und in anderen Situationen wiederum nicht. Häufig haben die Kinder und Jugendlichen Probleme in der räumlichen Orientierung. Es fällt ihnen schwer, Abstände und Tiefen wahrzunehmen oder Bewegungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. In der Schule kann es passieren, dass Schüler und Schülerin nicht von der Tafel abschreiben und Textstellen im Buch nicht wiederfinden können, obwohl sie im Lesen eigentlich sicher und geübt sind.

Für Eltern und Schulen besteht am BZBS seit August 2017 ein ausführliches Beratungsangebot zum Bereich Visuelle Wahrnehmung. Wenn Sie bei Ihrem Kind oder bei einem Ihrer Schüler und Schülerinnen unsicher sind und Probleme in der visuellen Verarbeitung und Wahrnehmung vermuten, können Sie Kontakt mit uns aufnehmen und einen Beratungs- oder Untersuchungstermin am Borgweg vereinbaren.