Medienpädagogik

Bereit für PC, Tablet, Social Media und Co.

In unserer digitalisierten Welt haben Medien eine zentrale Bedeutung im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Schon lange vor dem Eintritt in die Schule machen Kinder vielfältige Medienerfahrungen. Damit die eigenständige Orientierung in digitalen Medien funktioniert und die Kinder und Jugendlichen zu selbstbestimmten und kritischen Nutzern werden, nimmt der Bereich der Medienpädagogik eine zentrale Rolle in unserem pädagogischen Profil ein.

Hinzu kommt, dass gerade für Menschen mit einer Behinderung im Bereich des Sehens zwei Besonderheiten im Umgang mit digitalen Medien bestehen:

  • Barrieren: Der Umgang mit PC, Tablet, Smartphone und Internet ist nicht wie bei Sehenden intuitiv erlernbar, sondern grundsätzlich mit Barrieren behaftet. Um Zugang zu den Medien zu erhalten ist eine spezielle Software und Fachwissen nötig. Das bedeutet, dass Menschen mit einer Sehbehinderung zunächst grundlegende Medienkompetenzen erwerben müssen, bevor sie digitale Medien überhaupt nutzen können.
  • Chancen: Digitale Medien haben die Teilhabe von Menschen mit einer Sehbehinderung deutlich erleichtert. Zahlreiche elektronische Hilfsmittel trugen zu einer Erweiterung der Tätigkeitsfelder bei. Aber auch hier sind diese Hilfsmittel wie Braillezeilen, Screenreader, OCR-Software usw. nicht ohne spezielle Medienkompetenzen nutzbar.

Alle Klassenräume der Grundschule sind mit PCs und SMART- Boards ausgestattet, sodass schon in dieser Zeit der Umgang mit Medien spielerisch gefördert wird. Ab Klasse 5 steht dann jedem Schüler ein eigener PC für die schulische Arbeit zur Verfügung. Durch den täglichen, ganz natürlichen Umgang erwerben die Schüler umfangreiche Kompetenzen im Umgang mit den Office-Anwendungen, dem Internet, aber auch der Bearbeitung von Sound und Bild. Aber nicht nur das, auch der reflektierte Umgang mit sozialen Netzwerken wie facebook, WhatsApp etc. und rechtliche Fragen wie das Urheberrecht stehen auf der Tagesordnung.